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Generalleutnant Karl Müllner

Von 2012 bis 2018 war Generalleutnant Karl Müllner Inspekteur der Luftwaffe.
Von 2012 bis 2018 war Generalleutnant Karl Müllner Inspekteur der Luftwaffe. (Quelle: Luftwaffe/Susanne Hähnel)

Militärischer Werdegang

Karl Müllner wurde am 18. Februar 1956 im niederbayrischen Mainburg geboren. Er trat am 01. Januar 1976 seinen Dienst bei der Luftwaffe zunächst als Unteroffizieranwärter beim Luftwaffenausbildungsbataillon in Ulmen in der Eifel an und durchlief bis 1977 die Fliegerische Vorausbildung beim Fluganwärterregiment in Appen sowie in Fürstenfeldbruck. Dort absolvierte er nach einem Wechsel in die Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes bis 1980 seine Offizierausbildung an der Offizierschule der Luftwaffe. Nach der Ausbildung zum Luftfahrzeugführer auf der F-4F PHANTOM in den USA, erhielt er ab 1983 seine erste Verwendung als Jagdflugzeugführer, Flug- und Waffenlehrer sowie Einsatz- und Waffenoffizier im damaligen Jagdgeschwader 74 „Mölders“. Bevor Generalleutnant Müllner die Generalstabsausbildung absolvierte, war er von 1990-1992 als Staffelkapitän verantwortlich für die 1. Jagdstaffel im Jagdgeschwader 74 „Mölders“. Seine erste Stabsverwendung nach der Teilnahme am Generalstabsdienstoffizierlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg von 1992 bis 1994, erhielt er als Dezernatsleiter in der Abteilung A3 in der 2. Luftwaffendivision in Birkenfeld. In einer Einsatzverwendung war er als G2/G3-Stabsoffizier 1996 beim Deutschen Militärischen Vertreter bei UNPROFOR und IFOR in Zagreb und Sarajewo eingesetzt, ehe er von 1996-1997 Kommandeur der Fliegenden Gruppe im Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ in Laage/Rostock wurde und in dieser Funktion eine Ausbildung zum Jagdflugzeugführerstabsoffizier auf der MIG-29 erhielt. Bis zu seiner Ernennung zum Inspekteur der Luftwaffe wurde Karl Müllner in vier verschiedenen Verwendungen insgesamt neun Jahre als Referent, Referatsleiter, stellvertretender Stabsabteilungsleiter und Stabsabteilungsleiter III beim Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung im Bereich Militärpolitik, Rüstungskontrolle und bilaterale Beziehungen verwendet. Diese wurden durch Führungsverwendungen als Kommodore des Jagdgeschwaders 74 „Mölders“ von 2000-2002 und als Abteilungsleiter A3 im Luftwaffenführungskommando in Köln von 2002-2003 ergänzt. Am 25. April 2012 übertrug ihm der damalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, das Amt des Inspekteurs der Luftwaffe. Generalleutnant Müllner war der erste Inspekteur der Luftwaffe, der nach der Ausgliederung der Führungsstäbe aus dem Bundesministerium der Verteidigung sein Amt ausübte. Der Dienstsitz des Inspekteurs der Luftwaffe wurde mit seinem Dienstantritt daher von Bonn nach Berlin-Gatow verlegt. Generalleutnant Müllner ist Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, des Offizierkreuzes des Verdienstordens der Französischen Republik, des Ritterkreuzes des Verdienstordens der Italienischen Republik sowie der „Verdienstmedaille für das Bündnis“ der Republik Ungarn.


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Stand vom: 08.06.18 | Autor: Stoll, Fabian


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