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Mil Mi-2

Merkmale

Hubschrauber in Ganzmetallbauweise mit Dreiblatt-Hauptrotor und starrem Fahrwerk.

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Nutzungsdauer

1990 -1992 (Einführung NVA ab 1972)

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Informationen

Von ursprünglich 48 in die NVA eingeführten Mi-2 waren bei der Wiedervereinigung noch 40 Maschinen übrig geblieben. 15 Hubschrauber gingen an die Polizeistaffeln der neuen Bundesländer und 25 Mi-2 wurden an die Bundeswehr übergeben.

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Einheiten

Nach dem 03.10.1990 wurden die Mi-2 in der Lufttransportgruppe (LTGrp) Brandenburg-Briest als Verbindungs- und Rettungshubschrauber eingesetzt. Sie gehörte zum neu aufgestellten Lufttransportgeschwader 65 in Neuhardenberg. Neben Verbindungsflügen kam der Mi-2 vorwiegend zum Einsatz für die Rettungszentren der neuen Bundesländer, bevor er Ende 1992 ausgemustert wurde.

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Hubschrauber

Die 25 Maschinen, die an die Luftwaffe übergeben worden waren, erhielten die taktischen Kennzeichen 94+50 bis 94+66, 94+70 bis 94+73 und 94+80 bis 94+83.

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Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Kollektiv Michail Leontewitsch, Mil
Triebwerk: 2 x Isotow GTD-350 Gasturbinen
Leistung: je 295 kw
Länge: 11,94m
Höhe: 3,95m
Rotordurchmesser: 14,56m
Leergewicht: 2365 kg
Max. Abfluggewicht: 3700 kg
Höchstgeschwindigkeit: 210km/h
Reisegeschwindigkeit: 180km/h
Dienstgipfelhöhe: 4000m
Reichweite: 580 km mit Zusatztanks
Besatzung: 2 + max. 8 Passagiere
Erstflug: September 1961

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Besonderheiten

Bei der Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) wurde der Mil Mi-2 ab April 1972 als Mehrzweck- und Schulhubschrauber eingeführt. Die NVA erhielt insgesamt 48 Mi-2, welche die veralteten Mi-1 HARE ersetzten. Eingesetzt wurde der Mi-2 bei einer Reihe von Einheiten in den Rollen als Ausbildungs-, Transport-, Kampf-, und Aufklärungshubschrauber.

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Fußzeile

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Stand vom: 19.10.16


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.hubschr.milmi2