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Pützer Elster B

Pützer Elster ausgestellt

Pützer Elster ausgestellt (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Merkmale

Die Pützer Elster war ein zweisitziger Hochdecker in Holzbauweise mit starrem Fahrwerk. Flügel und Leitwerk besaßen eine Stoffbespannung. Angetrieben wurde sie von einem luftgekühlten 4-Zylinder Boxermotor mit festem Zweiblatt Holzpropeller.

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Pützer Elster in der Luft

Pützer Elster in der Luft (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Einführung

Ab 8.12.59 flogen die ersten Elster B bei den Sportfluggruppen der Bundeswehr.

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Pützer Elster auf der Platte

Pützer Elster auf der PlatteGrößere Abbildung anzeigen

Informationen

Die Maschinen standen auch dem nicht fliegenden Personal zur Verfügung, die damit die Möglichkeit hatten einen privaten Flugschein zu erwerben.

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Einheiten

Alle fliegenden Verbände mit angegliederter Bundeswehr-Sportfluggruppe erhielten Pützer Elster B/C. Neben der Luftwaffe erhielten auch die Heeresflieger einige Exemplare.

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Flugzeuge

Als größter Nutzer erhielt die Luftwaffe insgesamt 24 Stück für ihre Sportfluggruppen. Die Pützer Elster flogen bis 1971 mit zivilen Kennungen. Die zu diesem Zeitpnukt noch zugelassenen Maschinen erhielten dann die militärischen Kennungen 97+01 bis 97+21. Nach Auflösung der Bundeswehr-Sportfluggruppen wurden die Flugzeuge an private Luftsportvereine abgegeben. Einige wenige Exemplare fliegen weiterhin bei Aero-Clubs oder sind in privater Hand.

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Technische Daten

Technische Daten
Hersteller Alfons Pützer K.G., Bonn
Triebwerk Continental C 90-12F (B) / Lycoming O-320 (C)
Leistung 70 kW / 110 kW
Länge 7,10 m
Höhe 2,50 m
Spannweite 13,22 m
Leergewicht 470 kg
Max. Abfluggewicht 700 kg
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
Reisegeschwindigkeit 140 km/h
Dienstgipfelhöhe 4000 m
Reichweite 450 km
Besatzung 2
Erstflug 10.01.1959 (Elster B)

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Besonderheiten

Die "Elster" war das erste Motorflugzeug, das nach Aufhebung des Bauverbots für Luftfahrzeuge in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Für den normalen Schulbetrieb und den leichten Segelflugschlepp war die Elster B gut geeignet. Bei größeren Segelflugzeugen ergaben sich jedoch Schwierigkeiten durch die schwache Motorisierung. Man griff daher für die Elster C auf ein stärkeres Triebwerk zurück. Bis zum Produktionsende 1967 stellte die Firma Alfons Pützer KG bei Bonn insgesamt 45 Elster her.

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Bilder


Fußzeile

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Stand vom: 25.11.13


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.schulfz.elster