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Fouga Magister

Fouga Magister auf der Platte

Fouga Magister auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Merkmale

Ihr besonderes Merkmal ist ihr V-förmiges Leitwerk und der extrem hohe Pfeifton ihrer Triebwerke.

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Fouga Magister CM-170R im Flug

Fouga Magister CM-170R im FlugGrößere Abbildung anzeigen

Einführung

Bei der Luftwaffe war die Fouga Magister von 1957 bis 1969 im Einsatz.

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Fouga Magister CM-170R auf der Platte

Fouga Magister CM-170R auf der PlatteGrößere Abbildung anzeigen

Informationen

Die Fouga Magister C.M.170R ist der erste Jet-Trainer für die Jetpilotenausbildung. Alle anderen Schulungsflugzeuge der Luftwaffe, wie etwa der T-33A Shooting Star, wurden aus Kampfflugzeugen entwickelt. Die Fouga Magister ist der erste in Serie produzierte reine Strahltrainer. 250 Maschinen wurden an die Luftwaffe ausgeliefert. Dabei waren die ersten 62 aus französischer Produktion des Fouge-Werks. Die restlichen kamen aus Deutschland. Sie wurden von der Flugzeug Union Süd GmbH in Lizenz gefertigt.

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Geschwader

Die Fouga Magister wurde in erster Linie durch die Flugzeugführerschule (FFS) A in Landsberg genutzt. Nach Verlegung der Pilotenschulung in die USA, bekamen ab 1964 auch andere Verbände und Dienststellen die C.M.170R in der Rolle als Verbindungsflugzeug zugewiesen.

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Flugzeuge

250 Maschinen wurden an die Luftwaffe ausgeliefert. Die ersten 62 Maschinen stammten aus französischer Produktion des Fouga-Werks in Toulouse-Blagnac. Die restlichen Einheiten wurden von der Flugzeug Union Süd GmbH, einem Konsortium bestehend aus der Ernst Heinkel Fahrzeugbau GmbH in Speyer (Flügel, Leitwerk, Rumpfspitzen) und der Messerschmitt AG in Augsburg (Rumpf) in Lizenz gefertigt. Die Endmontage erfolgte in der Werft in München-Riem. Später wurde sie aus Kapazitätsgründen nach Manching verlegt. Die Maschinen erhielten die jeweiligen Verbandskennungen ihrer Einheiten (z.B. FFS A AA+ und dreistellige Nummer). Ab 1968 erhielten die verbliebenen Maschinen noch kurz vor ihrer Außerdienststellung die Kennzeichen 93+01 bis 93+26.

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Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Aérospatiale-Potez Fouga (Flugzeug Union Süd GmbH)
Triebwerk: 2 x Turboméca Marboré IIA Triebwerke
Leistung: 7,84 kN gesamt
Länge: 10,06 m
Höhe: 2,80 m
Spannweite: 12,15 m mit Tiptanks
Leergewicht: 2150 kg
Max. Abfluggewicht: 3300 kg
Höchstgeschwindigkeit: 715 km/h in 9000 m
Reisegeschwindigkeit: 650 km/h
Dienstgipfelhöhe: 12000 m
Reichweite: 1200 km
Bewaffnung: 2 x MG´s (7,5/7,62 mm) im Bug
4 x Luft-Boden-Raketen (90 oder 120 mm) oder 2x 50 kg Bomben unter den Tragflächen angebracht werden
Besatzung: 2
Erstflug: 23.07.1952
Kennzeichnung: Verbandskennungen der Einheiten
Ab 1968: 93+01 bis 93+26

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Besonderheiten

Die Fouga Magister besaß keine Schleudersitze. Eine geplante Nachrüstung wurde Mitte der sechziger Jahre jedoch aus Kostengründen und der bevorstehenden Aussonderung wieder aufgegeben. Als leichte Bewaffnung waren zwei MG´s (7,5/7,62 mm) mit je 200 Schuß im Bug eingebaut. Darüber hinaus konnten 4 Luft-Boden-Raketen (90 oder 120 mm) oder zwei 50 kg Bomben unter den Tragflächen angebracht werden.

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Bilder


Fußzeile

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Stand vom: 04.08.16


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.schulfz.fouga