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Harvard Mark IV (T-6)

Harvard Mk4 auf der Platte

Harvard Mk4 auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Merkmale

Freitragender zweisitziger Tiefdecker mit Einziehfahrwerk und lenkbarem Spornrad. Sternmotor mit Zweiblatt-Verstellpropeller.

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Mehere Harvard Mk4 aufgereiht

Mehere Harvard Mk4 aufgereihtGrößere Abbildung anzeigen

Einführung

Im September 1956 begann die Flugführerschule (FFS) A in Landsberg mit der Fortgeschrittenenausbildung der Luftwaffe auf der Harvard Mk IV.

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Harvard Mk4 beim Start

Harvard Mk4 beim StartGrößere Abbildung anzeigen

Informationen

Im Rahmen des Mutual Defence Assistance Programmes (MDAP) lieferte Kanada 135 Harvard Mk IV für den symbolischen Preis von 1 Dollar pro Stück an die Bundesluftwaffe.

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Einheiten

Eingesetzt wurde die Harvard Mk IV hauptsächlich bei der FFS A in Landsberg. Einige Maschinen gingen zu Ausbildungs- und Verbindungszwecken an die TSLw 1 in Kaufbeuren. In geringem Umfang flogen Harvard Mk IV auch bei anderen Einheiten als Verbindungsflugzeug.

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Flugzeuge

Zwischen 1956 und 1966 flogen insgesamt 135 Maschinen des Typs Harvard Mk IV für die Luftwaffe als Fortgeschrittenentrainer. Die Maschinen der FFS A in Landsberg trugen das Kennzeichen AA+ und dreistelliger Nummer, während die Harvard Mk IV der TSLw 1 in Kaufbeuren unter BF+ und dreistelliger Nummer registriert waren.

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Technische Daten

Technische Daten
Hersteller CCF - Canadian Car and Foundry, Montreal.
Triebwerk 9 Zylinder Sternmotor vom Typ Pratt & Whitney R-1340 AN –1
Leistung 410 kW
Länge 8,85 m
Höhe 3,58 m
Spannweite 12,81 m
Leergewicht 1890 kg
Max. Abfluggewicht 2400 kg
Höchstgeschwindigkeit 330 km/h in 1500 m Höhe
Reisegeschwindigkeit 270 km/h
Dienstgipfelhöhe 6500 m
Reichweite 1200 km
Besatzung 2
Erstflug 1949 (Version CCF Harvard Mk V / T-6H/J)

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Besonderheiten

Im Rahmen der Fortgeschrittenen-Ausbildung absolvierten angehende deutsche Piloten ca. 110 Flugstunden auf der "Harvard", die auch scherzhaft als "Gelbe Gefahr" oder "Postauto" bezeichnet wurde, da die Maschinen gelb lackiert waren. Nach der Ausmusterung durch die Luftwaffe wurden einige Maschinen zu Zielschlepp-Flugzeugen umgerüstet. Der Rest diente der Ersatzteilgewinnung und zur Technikerausbildung.

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Bilder


Fußzeile

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Stand vom: 26.11.13


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.schulfz.harvard