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Merkmale

Hansajet auf der Startbahn
Hansajet auf der StartbahnGrößere Abbildung anzeigen
Freitragender Mitteldecker mit negativer Flügelpfeilung. Weiteres besonderes Konstruktionsmerkmal waren die beiden in Gondeln untergebrachten Strahltriebwerke am Hinterrumpf und das gepfeilte T-Leitwerk. Zu weiteren Merkmalen zählen die ständig angebrachten Treibstofftanks an den Flächenenden.

Einführung

HansaJet von der Seite
HansaJet von der SeiteGrößere Abbildung anzeigen
Bei der Luftwaffe wurden die ersten von insgesamt 16 HFB 320 ab Februar 1966 ausgeliefert. Ab 1979 wurden insgesamt 7 Maschinen auf den ECM Standard umgerüstet. Die letzte Maschine wurde am 24.Juni 1994 ausgemustert

Informationen

Insgesamt wurden über 40 HFB 320M von den Hamburger Flugzeugwerken gebaut. Im Jahr 2005 war in Europa noch eine einzige HFB 320 im zivilen Flugdienst zu finden.

Einheiten

Bei der Flugbereitschaft BMVg in Köln-Wahn wurden die Maschinen (HFB 320M) als VIP-Flugzeug genutzt. In der Version HFB 320 ECM (7 Exemplare) diente sie als ECM-Ausbildungsflugzeug in der 3.Staffel des Jagdbombergeschwader 32 in Lechfeld.

Flugzeuge

Die 16 Maschinen der Luftwaffe besaßen die Kennungen 16+01 bis 16+08 und 16+21 bis 16+28.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Hamburger Flugzeugbau (MBB)
Triebwerk: 2 x General Electric CJ610-1
Leistung: je 13,7 kN
Länge: 16,61 m ohne EloKa Bugradom
Höhe: 4,94 m
Spannweite: 14,49 m
Leergewicht: 5400 kg
Max. Abfluggewicht: 9200 kg
Höchstgeschwindigkeit: 900 km/h
Reisegeschwindigkeit: 825 km/h
Dienstgipfelhöhe: 11600 m
Reichweite: 2320 km
Besatzung: 2 Piloten + 3 EloKa Spezialisten oder 12 Passagiere
Erstflug: 21.04.1964

Besonderheiten

Im Bereich der Elektronischen Kampfführung (EloKa) wurde die HFB 320 zu Spezialaufgaben , wie elektronischen Störmaßnahmen, elektronischer Aufklärung und zur Funkvermessung genutzt.

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Stand vom: 28.11.17


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.transfz.hfb320