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Let L-410 UVP Turbolet

Merkmale:

L-410 im Flug über Feldern
L-410 im Flug über Feldern (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Zweimotoriger Hochdecker mit Einziehfahrwerk

Aufgaben:

Let im Flug von der Seite
Let im Flug von der SeiteGrößere Abbildung anzeigen

Leichtes Mehrzweck- Transportflugzeug. Die Luftwaffe nutzte die L-410 als Transport-, Kurier- und VIP-Flugzeug

Nutzungszeitraum:

Eine Let L-410 der Bundeswehr
Eine Let L-410 der BundeswehrGrößere Abbildung anzeigen

1991 - 2000

Informationen:

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden zwölf L-410 von der Nationalen Volksarmee (NVA) übernommen und zunächst im neu aufgestellten Lufttransportgeschwader 65 zusammengefasst. Acht Maschinen wurden von der Transportfliegerausbildungsstaffel 45 (TAS-45) der NVA in Kamenz in der Transport- und Schulausführung übernommen. Die restlichen vier Flugzeuge in Passagierausführung (Salonmaschinen) stammten von der Verbindungsfliegerstaffel 14 (VS-14) in Strausberg. Später entschloss man sich diese vier Maschinen zu behalten und bei der Flugbereitschaft BMVg einzusetzen. Die übrigen acht Maschinen wurden zum Verkauf ausgeschrieben.

Verband / Dienststelle:

Zunächst Lufttransportgeschwader 65 in Neuhardenberg mit der Außenstelle L-410 in Strausberg, später die Flugbereitschaft BMVg in Köln-Wahn und anderen Standorten.

Luftfahrzeuge:

Die zwölf L-410 UVP trugen bei der Luftwaffe die Kennzeichen 53+01 bis 53+12. Die Maschinen der Flugbereitschaft BMVg besaßen die Kennzeichen 53+09 bis 53+12.

Technische Daten:

Technische Daten
Hersteller: Let - Kunovice / ESSR
Triebwerk: 2 Walter M-601B
Leistung: je 544kW
Länge: 14,47m
Höhe: 5,38m
Spannweite: 19,48m
Leergewicht: 3.700kg
Max. Abfluggewicht: 5.800kg
Höchstgeschwindigkeit: 368km/h
Reisegeschwindigkeit: 320km/h
Dienstgipfelhöhe: 6.000m
Reichweite: 1.040km bei voller Beladung
Besatzung: 2 + max. 15 Passagiere je nach Ausführung
Erstflug: 16.04.1969 (Version UVP im Nov. 1977)

Besonderheiten:

Die L-410 UVP besaß keine Druckkabine und war daher in ihrer Flughöhe limitiert. Die Transporterversion besaß gegenüber den Salonmaschinen eine vergrößerte Frachtluke statt der normalen Hecktür. Eine L-410 UVP (53+10) ist im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gastow ausgestellt.


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Stand vom: 28.11.17 | Autor: Tobias Billig


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.transfz.l410