Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Pembroke 

Merkmale

Pembroke auf der Platte
Pembroke auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Freitragender Schulterdecker mit zwei Sternmotoren in Triebwerksgondeln unter den Tragflächen

Nutzungsdauer

Pembroke Seitenansicht
Pembroke Seitenansicht (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
1957-1974

Informationen

Pembroke auf der Platte
Pembroke auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Die Bundeswehr erhielt zwischen 1957 und 1959 insgesamt 34 P.66 Pembroke in der Version Mk.54. Genutzt wurde P.66 Pembroke bei der Bundeswehr neben dem Einsatz als Transport-, Schul- und Verbindungsflugzeug in erster Linie zur Flugvermessung von Radar- und Funknavigationshilfen, sowie im Bereich EloKa (Elektronische Kampführung). Zeitweise wurde sie auch für die Ausbildung des Flugsicherungs- und Luftbildpersonals, sowie von Bordnavigationsfunkern eingesetzt. Die Luftwaffe erhielt 25 Stück, das Heer 3 und die Marineflieger 6 Flugzeuge.

Einheiten

Einheiten
Ausbildungsgruppe B der Flugzeugführerschule S in Memmingen und später Wunstorf
Flugbereitschaft Bundesministerium der Verteidigung in Köln-Wahn
4. Fernmeldelehr- und Versuchsregiment 61 in Lechfeld

Flugzeug

Ab 1968 erhielten die Pembrokes die Kennzeichen 54+01 bis 54+29.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Hunting Percival Aircraft Ltd.
Triebwerk: 2 x 9-Zylinder-Sternmotoren Alvis Leonides Mk 12701.
Leistung: je 405 kW
Länge: 14,00 m
Höhe: 4,90 m
Spannweite: 19,70 m
Leergewicht: 4400 kg
Max. Abfluggewicht: 5900 kg
Höchstgeschwindigkeit: 355 km/h
Reisegeschwindigkeit: 250 km/h
Dienstgipfelhöhe: 6700 m
Reichweite: 1850 km
Besatzung: 2 + 10 Passagiere
Erstflug: 21.11.1952

Besonderheiten

Vier Pembroke waren bei der Luftwaffe als Fotoflugzeuge speziell mit einer verglasten Bugnase ausgestattet. Zeitweise waren einige Maschinen auch bei der Marine im SAR-Einsatz.

Fußzeile

nach oben

Stand vom: 28.11.17


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.transfz.pbroke