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Dornier Do 27

Merkmale

Do 27 bei den Startvorbereitungen
Do 27 bei den Startvorbereitungen (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Als einmotoriger freitragender Hochdecker in Ganzmetallbauweise wurde die Do 27 von einem luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor mit Zweiblatt-Verstellpropeller angetrieben. Durch ihre sehr guten Flugeigenschaften bei niedrigen Geschwindigkeiten hatte sie ein vielfältiges Einsatzspektrum für militärische und zivile Zwecke.

Einführung

Do 27 auf dem Rollfeld
Do 27 auf dem Rollfeld (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Die ersten Do 27 Serienflugzeuge wurden im Frühjahr 1957 ausgeliefert. Anfänglich war das Heer der weitaus größte Nutzer der Do 27, bis man erkannte, dass Hubschrauber für die Belange des Heeres weitaus besser geeignet waren. Die Marine setzte sie zeitweise bei den Marinefliegergeschwadern (MFG) 1, 2 und 5 ein.

Informationen

Do 27 auf der Platte
Do 27 auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Die Dornier Do 27 war das erste Flugzeug, welches nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland in Serie gebaut wurde. Neben der anfänglichen Rolle als Schulflugzeug wurde die Do 27 in unterschiedlichen Versionen als Verbindungs- und Sanitätsflugzeug, sowie als Nahaufklärer eingesetzt.

Einheiten

Fast alle fliegenden Einheiten der Luftwaffe hatten die Do 27 in ihrem Inventar. Sie wurde bei Luftrettungsstaffeln, Verbindungsstaffeln, sowie in Jet- und Transportgeschwadern als Verbindungsflugzeug eingesetzt. Im Ausbildungsbetrieb war sie bei der Flugzeugführerschule (FFS) S in Memmingen, später Mengen, Friedrichshafen und schließlich in Wunstorf stationiert.

Flugzeuge

Es wurden 428 Stück an Heer Luftwaffe und Marine ausgeliefert. Dabei handelte es sich um 322 Do 27A als Nahaufklärer und Verbindungsflugzeug, sowie 106 Do 27B mit Doppelsteuerung. Die Maschinen trugen die Buchstabenkennungen der jeweiligen Geschwader oder Dienststellen mit dreistelliger Nummer. Ab 1968 bis zur ihrer Außerdienststellung 1980 trugen sie die Kennzeichen 55+01 bis 57+65. Danach wurden die Do 27 an zivile Halter verkauft oder den privatisierten Sportfluggruppen übereignet.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Dornier Flugzeugwerke, Oberpfaffenhofen
Triebwerk: Lycoming GO-480-B1A6
Leistung: 201 kW
Länge: 9,60 m
Höhe: 2,80 m
Spannweite: 12,00 m
Leergewicht: 1020 kg
Max. Abfluggewicht: 1570 kg
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Reisegeschwindigkeit: 205 km/h
Dienstgipfelhöhe: 3300 m
Reichweite: 820 km
Besatzung: 2 + 4 Passagiere
Erstflug: 08.04.1955

Besonderheiten

Die Do 27 bestach durch ihre Langsamflugeigenschaften (55 km/h), der Kurzstartfähigkeit von unbefestigten Pisten, ihrer Wirtschaftlichkeit und den geringen Wartungsansprüchen.

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Stand vom: 28.11.17 | Autor: Tobias Billig


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