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Jagdbombergeschwader 35 (1975 bis 1994)

Das Jagdbombergeschwader (JaboG) 35 ging 1975 aus dem Leichten Kampfgeschwader (LeKG) 42 hervor, als dieses vom leichten Jagdbomber Fiat G-91 auf den Jagdbomber F-4 F Phantom umgerüstet wurde.

Zum Jahreswechsel 1994/1995 wurde das Geschwader aufgelöst.

Auftrag

Das Jagdbombergeschwader hatte den Auftrag den deutschen und alliierten Luftraum zu sichern. Dies erfolgte einerseits durch den Einsatz als Jagdflugzeuge, andererseits als Jagdbomber durch die Bekämpfung von Bodenzielen.

Ereignisse im Überblick

Chronik
Datum Ereignis
01.04.1975 Das Leichte Kampfgeschwader 42 wurde umgegliedert und in Jagdbombergeschwader 35 umbenannt
26.04.1975 Ankunft der ersten F-4 Phantom
31.12.1994 Das Jagdbombergeschwader 35 wurde außer Dienst gestellt

Standort

Das JaboG 35 war auf dem Fliegerhorst Pferdsfeld stationiert. Dieser wurde zur Zeit des Nationalsozialismus errichtet und nach dem Krieg zunächst von der französischen, danach von der amerikanischen Armee genutzt.

1958 wurde das Gelände an die Bundeswehr übergeben. Nach der Wiedervereinigung wurden die dort stationierten Einheiten nach Laage verlegt.

Die militärische Nutzung endete 1997. Das Gelände wurde geteilt und wird heute als KfZ-Teststrecke und Solarpark genutzt. Zudem ist auf dem Gebiet ein Naturschutzpark ausgewiesen.

Tabellarische Übersicht

Flugzeuge
Flugzeugbezeichnung Aufgabe Zeitraum
F-4F Phantom II Jagdbomber 01.04.1975-31.12.1994

Dornier Do 28 D Skyservant

Transportflugzeug 01.04.1975-31.12.1994
Kommodore von - bis
Dienstgrad Name, Vorname von bis
Oberst Haarhaus, Peter 01.04.1975 02.02.1977
Oberst Pacholke, Siegfried 03.02.1977 30.09.1978
Oberst Pötter, Hermann 01.10.1978 30.09.1981
Oberst Müller, Georg 01.10.1981 18.03.1985
Oberst Koch, Hans- Peter 19.03.1985 1990
Oberst Scheer, Willi 1991 1993
Oberst Stieglitz, Klaus- Peter 1994 30.09.1994

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Stand vom: 15.03.2019


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