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Jagdbombergeschwader 43 (1964 bis 1967)

Das JaboG 43 entstand aus dem Jagdgeschwader 72 und dem Aufklärungsgeschwader 54.

Das Jagdgeschwader 72 wurde im Oktober 1964 vom Fliegerhorst Leck in Nordfriesland nach Oldenburg verlegt. Dort war bereits das Aufklärungsgeschwader 54 stationiert. Die beiden Einheiten wurden unter dem Namen Jagdbombergeschwader 43 zusammengeschlossen.

Mit der Umrüstung auf die Fiat G-91 erfolgte 1967 die Umbenennung in Leichtes Kampfgeschwader 43.

Auftrag

Auftrag des JaboG 43 war der Schutz des Luftraums der NATO, zunächst durch den Einsatz des Jagdflugzeugs F-86. Während Auftrag des Jagdgeschwaders 72 die Tagjagd war, kam mit der Umgliederung in das JaboG 43 die Erdzielbekämpfung mit Jagdbombern hinzu. Hierfür war die Fiat G-91 technisch besser geeignet.

Ereignisse im Überblick

Chronik
Datum Ereignis
01.10.1964 Verlegung auf den Fliegerhorst Oldenburg und Umbenennung des Jagdgeschwaders 72 in JaboG 43, Zusammenlegung mit Aufklärungsgeschwader 54
ab 1966 Ablösung der F-86 durch die Fiat G-91
01.05.1967 Umbenennung in Leichtes Kampfgeschwader 43

Standort

Das JaboG 43 war in Oldenburg stationiert. Der dortige Flugplatz wurde 1933 zunächst zivil errichtet und ab 1936 von der Luftwaffe des Dritten Reichs übernommen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Flugplatz zunächst nicht weitergenutzt. Die britische Royal Air Force übernahm das Gelände 1951, sechs Jahre später wurde er an die Bundeswehr übergeben.

Der Flugplatz wurde 2011 an die Stadt übergeben, die plant, auf dem Areal einen neuen Stadtteil zu errichten.

Tabellarische Übersicht

Flugzeuge
Flugzeugbezeichnung Aufgabe Zeitraum
F 86 Sabre Mk 6 Jagdbomber 1964-1966
Fiat G-91 Jagdbomber 1966-1967
Kommodore von - bis
Dienstgrad Name, Vorname von bis
Oberstleutnant Schmieder, Benno 01.10.1964 13.01.1966
Oberst Kurig, Heinz- Günter 14.01.1966 07.09.1970 (LeKG 43)

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Stand vom: 09.07.18


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