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Alouette II

Merkmale

Eine Alouette auf der Platte
Eine Alouette auf der PlatteGrößere Abbildung anzeigen
Die Alouette II bestand aus einem offenen Rumpfgerüst mit zusammengeschweißten Stahlrohren. Hinter der geschlossenen blasenförmigen Vollsichtkanzel aus Plexiglas saßen Tank und Hauptrotormechanik. Dahinter, oberhalb von Hauptgerüst und Tank, befand sich die Turbine, die einen rechtsdrehenden dreiblättrigen Hauptrotor, sowie einen Zwei-Blatt-Heckrotor am unverkleideten Heckausleger antrieb.

Nutzungszeitraum

Alouette in der Luft
Alouette in der LuftGrößere Abbildung anzeigen
1959 – 1974 (Luftwaffe)

Informationen

Die Bundeswehr schaffte insgesamt 300 Alouette II an. Bis 1964 wurden 247 Exemplare vom Typ S.E.3130 in Dienst gestellt. Später wurden nochmals 53 Stück der Variante S.A.318C nachbestellt. Bei den Heeresfliegern werden zur Zeit die letzten Maschinen an der Heersfliegerwaffenschule in Bückeburg ausgemustert (Stand 2005).

Einheiten

Die Luftwaffe erhielt 20 Maschinen für die Flugzeugführerschule (FFS) S in Faßberg. Die Alouette wurde dort nur zu Schulungszwecken bei der 3. Staffel der FFS S genutzt, die 1971 in der Hubschrauberführerschule der Luftwaffe eingegliedert wurde. 1974 wurden die Maschinen wieder an die Heeresflieger zurückgegeben.

Hubschrauber

Die Alouette II der Luftwaffe besaßen die Kennzeichen AS+ mit dreistelliger Nummer. Ab 1968 lagen die Kennungen nach dem neuen System zwischen 75+01 und 77+24.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Aérospatiale / Sud Aviation
Triebwerk: Turboméca Astazou IIA Wellenturbine
Leistung: 390 kW
Länge: 9,70 m (Rotorblätter gefaltet)
Höhe: 2,75 m
Rotordurchmesser: 10,20 m
Leergewicht: 890 kg
Max. Abfluggewicht: 1650 kg
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Reisegeschwindigkeit: 170 km/h
Dienstgipfelhöhe: 3300 m
Reichweite: 500 km
Besatzung: 2 + 3 Passagiere
Erstflug: 12.03.1955

Besonderheiten

Bei der Alouette II handelt es sich um den ersten Serienhubschraubers mit Gasturbinenantrieb.

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Stand vom: 28.11.17


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