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H-34G Choctaw

Merkmale:

Sikorsky S-58 auf der Platte
Sikorsky S-58 auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Einmotoriger Hubschrauber mit 4-Blatt Haupt- und Heckrotor.

Nutzungszeitraum:

Sikorsky S-58
Sikorsky S-58 (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Bei der Luftwaffe wurden die Maschinen von 1959 - 1975 genutzt. Die letzten beiden Choctaw der Luftwaffe flogen bis Anfang 1974 Sondereinsätze im Rahmen der elektronischen Aufklärung an der deutsch-deutschen Grenze. Ein Exemplar flog bei den Marinefliegern noch bis April 1975.

Informationen:

Sikorsky S-58 in der Luft
Sikorsky S-58 in der Luft (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Bei der Bundeswehr führte man den H-34 ab Herbst 1956 bei allen drei Teilstreitkräften ein. Insgesamt wurden 144 H-34 nach Deutschland geliefert. Schrittweise ersetzte er dabei den Bristol 171 Sycamore.

Verband / Dienststelle:

- 3. Staffel Flugzeugführerschule S in Memmingen, später Faßberg.

- 1. Luftrettungs- und Verbindungsstaffel (später Hubschrauberlehr-, Versuchs- u. Transportstaffel) in Fürstenfeldbruck später Penzing.

- Hubschraubertransportgeschwader 64 in Penzing / Landsberg

- Flugbereitschaft BMVg

Hubschrauber:

Bei der Luftwaffe wurden acht Maschinen zunächst zur Fortgeschrittenenschulung der Piloten bei der Flugzeugführerschule S in Memmingen (AS+...), später Faßberg genutzt. Im Januar 1965 wurden die Maschinen dann zur 1. Luftrettungs- und Verbindungsstaffel (LA+...) in Fürstenfeldbruck abgegeben, die später im HTG 64 (GD+...) in Landsberg eingegliedert wurde. Zwei H-34 waren außerdem im Einsatz bei der Flugbereitschaft BMVg (CA+...). Ab 1968 trugen die H-34 die Kennzeichen 80+01 bis 82+05.

Technische Daten:

Technische Daten
Hersteller: Sikorsky Aircraft Division of United Aircraft Corporation
Triebwerk: Curtis Wright 9-Zylinder-Sternmotor
989 C9 HE 2
Leistung: 1050 kW
Länge: 14,28m
Höhe: 4,28m
Spannweite Rotor: 17,10 m
Leergewicht: 3.583 kg
Max. Abfluggewicht: 6.169 kg
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Reisegeschwindigkeit: 160 km/h
Dienstgipfelhöhe: 2.925 m
Reichweite: 435 km
Besatzung: 2 + 18 Passagiere oder zwölf Verletzte
Erstflug: 08.03.1954

Besonderheiten:

Die Sturmflutkatastrophe 1962 in Norddeutschland war die große Bewährungsprobe für die Besatzungen der Choctaw, die sie mit Bravour meisterte. Bis zu ihrer endgültigen Außerdienststellung flog sie neben dem Truppeneinsatz mehrere Tausen Rettungseinsätze.


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Stand vom: 28.11.17 | Autor: 


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