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F-104G Starfighter

Merkmale

Starfighter auf der Platte
Starfighter auf der Platte (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Einstrahliger Mitteldecker mit dünnen trapezförmigen Tragflächen und T-Leitwerk

Nutzungszeitraum

Nutzungszeitraum
1960-1971 F-104F Doppelsitzer / Schulung
1962-1985TF-104G Doppelsitzer / Schulung
1963-1971RF-104G Taktischer Aufklärer
1961-1991F-104G Jäger / Jagdbomber

Informationen

F-104G Starfighter Jagdbombergeschwader 33
F-104G Starfighter Jagdbombergeschwader 33Größere Abbildung anzeigen
Insgesamt wurden 916 Starfighter von den Verbänden der Luftwaffe und von den Marinefliegern in verschiedenen Versionen und Bewaffnungen genutzt. Zwischen Juli 1982 und Oktober 1987 wurden die Starfighter nach und nach in allen Geschwadern von Luftwaffe und Marine außer Dienst gestellt. Den Anfang machte das damalige Marinefliegergeschwader (MFG) 1 in Schleswig, das als erster Verband ab Juli 1982 auf den Tornado umrüstete, gefolgt von den Luftwaffengeschwadern JaboG 31"B" bis JaboG 34 und dem MFG 2. Lediglich das F-104 Kommando in Erding und die Wehrtechnische Dienststelle 61 in Manching flogen den Starfighter noch bis 1988, bzw. 1991.

Einheiten

Einheiten
Waffenschule 10Nörvenich (ab1964 Jever)
Jagdgeschwader 71 "Richthofen"Wittmund
Jagdgeschwader 74 "Mölders"Neuburg an der Donau
Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke"Nörvenich
Jagdbombergeschwader 32 Lechfeld
Jagdbombergeschwader 33 Büchel
Jagdbombergeschwader 34 Memmingen
Jagdbombergeschwader 36 Hopsten
Wehrtechnische Dienststelle 61Manching
Luftwaffenversorgungsregiment 1Erding
1.Luftwaffenausbildungsstaffel USALuke Air Force Base
Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann"Manching (ab 1969 Bremgarten)
Aufklärungsgeschwader 52 Leck

Flugzeuge

Starfighter und Kunstflieger im Hintergrund
Starfighter und Kunstflieger im HintergrundGrößere Abbildung anzeigen

Bis 1967 trugen die Maschinen die Kennungen ihrer jeweiligen Geschwader. Ab 1968 wurden die Kennungen 20+01 bis 29+21 genutzt.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Lockheed Aircraft Corporation
Triebwerk:General Electric J79-GE-11A (J79 MTU-J1K)
Leistung / Schub:47,5 kN (70,9 kN mit Nachbrenner)
Länge:16,69 m (ohne Staurohr)
Höhe:4,10 m
Spannweite:6,68 m (7,52 mit Tiptanks)
Leergewicht:6350 kg
Max. Abfluggewicht:13500 kg
Höchstgeschwindigkeit:2450 km/h in 13000 m / Mach 2
Marschgeschwindigkeit:830 km/h in Bodennähe
Dienstgipfelhöhe:15240 m
Reichweite:820 km
Überführungsreichweite:3500 km (High-Low-High)
Bewaffnung:Bordkanone M61 Vulkan 6 x 20 mm Gatling,
AIM-9B Sidewinder Luft-Luft Raketen,
70 mm Luft-Boden Raketen,
gebremste und ungebremste Bomben,
sowie Waffenbehälter bis 2000 kg. Taktische Nuklearwaffen
Drei Senkrechtkameras mit einer Abdeckung von 120° bei der RF-104G.
Besatzung:1 (2 in F-104F / TF-104G)
Erstflug:04.03.1954 (offizieller Erstflug)

Besonderheiten

In den sechziger und Anfang der siebziger Jahre bildete der F-104 Starfighter das Rückgrat der Bundesluftwaffe und einer Reihe von NATO-Staaten in Westeuropa. Im Rahmen der NATO-Strategie der Massiven Vergeltung (Massive Retaliation) und später der ihr folgenden abgestuften Reaktion (Flexible Response) trug der Starfighter mit zur Abschreckung und Sicherung des Status Quo bei.


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Stand vom: 16.04.19


http://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.jagdbo.f104g