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Eurofighter

Merkmale

Eurofighter EF-2000 beim Start
Eurofighter beim Start (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen
Zweistrahliger Tiefdecker mit Deltatragflächen und Canard-Höhenleitwerk

Nutzungszeitraum

Ein Eurofighter bei der Landung
Ein Eurofighter bei der LandungGrößere Abbildung anzeigen

Der Eurofighter ist der neueste Kampfjet der Bundeswehr. Das Jagdflugzeug ist bereits seit 2004 in der Luftwaffe ein fester Bestandteil.

Informationen

Die Eurofighter des Jagdgeschwaders 74
Die neuen Flugzeuge des Jagdgeschwaders 74 (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Der Eurofighter Typhoon ist kein reines Projekt deutscher Entwickler. Das zweistrahlige Mehrzweckkampfflugzeug wurde von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien gemeinsam entwickelt und gebaut. Die Luftwaffe beschaffte mit den 140 Eurofighter ein modernes Waffensystem für den Einsatz in der Luftverteidigung (Luft/Luft-) und im Luftangriff (Luft/Boden).

Einheiten

Einheiten
Verband Standort
Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" Laage
Jagdgeschwader 74 Neuburg
Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke" Nörvenich
Jagdgeschwader 71 "Richthofen" Wittmund
Jagdbombergeschwader 33 Büchel

Luftfahrzeuge

Für den Eurofighter werden die Kennzeichen 30+01 bis 31+80 genutzt.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: Eurofighter GmbH
Triebwerk: 2 x Eurojet EJ 200
Leistung / Schub: je 90 kN mit Nachbrenner
Länge: 15,96 m
Höhe: 5,28 m
Spannweite: 10,95 m
Leergewicht: 11000 kg
Max. Abfluggewicht: 23500 kg
Höchstgeschwindigkeit: Mach 2.0
Marschgeschwindigkeit: Mach 1,2 in 11000 m mit Bewaffnung
Dienstgipfelhöhe: ca. 18000 m
Reichweite: ca. 650 km im Tiefflug
ca. 1400 km High-Low-High
ca. 1800 km im Patrouillenflug
Bewaffnung: Bordkanone Mauser 27 mm
bis zu 6500 kg weitere Bewaffnung an 13 Außenlaststationen:
u.a. IRIS-T (Infrared Imaging Seeker Tail-Control)
AMRAAM (Advanced Medium Range Air to Air Missile)
Meteor Luft-Luft Langstreckenraketen
Taurus KEPD 350 Luft-Boden Abstandswaffe
Paveway III GBU-24 lasergelenkte Bomben
Besatzung: 1 (2 Schulung)
Erstflug: 27.03.1994
Kennzeichnung: 30+01 bis 31+80

Besonderheiten

Durch seine sogenannte Delta-Canard Auslegung ist der Eurofighter aerodynamisch instabil, was ihm besondere Manövrierfähigkeit und Wendigkeit in allen Geschwindigkeitsbereichen verleiht. Hierzu ist er mit dem dreifach redundanten Flugsteuerungssystem (Fly-by-Wire) ausgestattet. Überschallgeschwindigkeiten können im sogenannten Supercruise auch ohne den Einsatz der Nachbrenner erreicht und gehalten werden. Eine weitere Besonderheit der Eurofighter ist das DVI (Direct Voice Input), was es dem Piloten erlaubt weite Bereiche seines Cockpits mittels Sprachsteuerung zu beherrschen.


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Stand vom: 28.11.17


https://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.jagdfz.eurof