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F-86K Sabre

Merkmale

F-86 auf der Platte
F-86 auf der PlatteGrößere Abbildung anzeigen
Einsitziger Tiefdecker mit Radarnase, Kinn-Lufteinlauf und gepfeilten Tragflächen.

Nutzungszeitraum

F-86 vom JG 75 nach Landung
F-86 vom JG 75 nach LandungGrößere Abbildung anzeigen

Das Jagdflugzeug F-86K Sabre wurde 1959 in die Luftwaffe eingeführt. Genutzt wurde der Kampfjet bis ins Jahr 1966.

Informationen

F-86 in Linie auf dem Rollfeld
F-86 in Linie auf dem RollfeldGrößere Abbildung anzeigen

Mit der F-86K Sabre Dog bekam die Luftwaffe ihren ersten Allwetter-Jäger. Er konnte bei Tag- und Nacht, sowie bei Regen problemlos eingesetzt werden.
Basierend auf der CL-13 Sabre, erhielt diese Variante eine kleine Radarnase und einen Lufteinlauf, der nach unten verlagert wurde. Von dem mit einem Radar ausgerüsteten Jäger, erhielt die Luftwaffe bis zur Außerdienststellung 88 Maschinen.

Einheiten

1959 3. Staffel Waffenschule (WaSLw) 10 in Oldenburg. 1960 Verlegung nach Leipheim und Umbenennung in Jagdgeschwader (JG) 75. 1961 Verlegung nach Neuburg an der Donau und erneute Umbenennung in JG 74.

Luftfahrzeuge

Die Maschinen trugen die Kennungen JE-… für das JG 75 und später JD-… für das JG 74.

Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: North American / FIAT
Triebwerk: General Electric J47-GE-17B
Leistung / Schub: 24,1 kN / 33.4 kN mit Nachbrenner
Länge: 12,49 m
Höhe: 4,57 m
Spannweite: 11,30 m (11,92 m modifizierte Tragfläche)
Leergewicht: 6000 kg
Max. Abfluggewicht: 9150 kg
Höchstgeschwindigkeit: 1100 km/h
Dienstgipfelhöhe: 15100 m
Reichweite: 870 km
Überführungsreichweite: 1200 km
Bewaffnung: 4 x Maschinenkanonen GE M24AI 20 mm
2 x AIM-9B Sidewinder Luft-Luft Raketen
Besatzung: 1
Erstflug: 15.07.1954
Kennzeichnung: JE-… für das Jagdgeschwader 75 , später JD-… für das Jagdgeschwader 74

Besonderheiten

Die Entwicklung der F-86K geht auf die F-86D zurück, die bei der US Air Force Mitte der fünfziger Jahre in 20 Jagdgeschwadern eingesetzt wurde. Sie stellt eine vereinfachte Version dar. Die 88 Jets wurden in Einzelteilen aus den USA an FIAT in Italien geliefert. Dort wurden sie im Werk Turin endmontiert und eingeflogen.


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Stand vom: 28.11.17


https://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.jagdfz.f86k