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Dornier Do 31

Do 31 im Flug

Do 31 im Flug (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Merkmale:

Experimentaler Kampfzonentransporter mit zwei Marschtriebwerken unter den Flügeln und acht Hubtriebwerken in Triebwerksgondeln an den Flügelspitzen. Die Be- und Entladung erfolgte über eine große Heckklappe.

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Do 31 beim Start

Do 31 beim Start (Quelle: Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Aufgabe:

Kampfzonentransportflugzeug mit extremen Kurzstarteigenschaften (V/STOL - Vertical / Short Take-off and Landing).

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Dornier Do 31 vom WTD 61 auf der Startbahn

Dornier Do 31 vom WTD 61 auf der StartbahnGrößere Abbildung anzeigen

Nutzungszeitraum:

1964 - 1970

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Informationen:

Bei der Do 31 handelte es sich um ein vom Bundesministerium der Verteidigung in Auftrag gegebenes Transportflugzeug mit Senkrechtstart- / und -landefähigkeiten für den Transport von Soldaten und Material in den Einsatzraum. Mit dem Wechsel der Anforderungen an Transportsysteme wurde die weitere Entwicklung der Do 31 zugunsten des Mittleren Transporthubschrauber CH-53 aufgegeben.

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Einheiten:

Erprobungsstelle 64 (1964 - 1970) / Oberpfaffenhofen

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Flugzeuge:

Es wurden drei Prototypen gebaut, von denen jedoch nur die E-1 (D-9530) und die E-3 (D-9531) voll flugfähig waren. Die SG, Kurzbezeichnung für Schwebegestell, sollte nur für die Erprobung des Flugverhaltens bei Start, Schwebeflug und Landung in Bodennähe dienen.

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Technische Daten:

Technische Daten der E-3
Hersteller: Dornier
Triebwerke: Zwei Bristol Siddeley Pegasus
acht Rolls-Royce RB 162
Leistung / Schub: je 7.035 kp (Pegasus)
je 2.000 kp (RB 162)
Gesamtschub: über 30.000 kp
Länge: 20,70m
Höhe: 8,53m
Spannweite: 18,06m
Leergewicht: 13.868kg
Max. Abfluggewicht: 24.500kg
Höchstgeschwindigkeit: 750km/h
Dienstgipfelhöhe: 10.700m
Reichweite: 1.800km
Bewaffnung: keine
Transportkapazität: 36 voll ausgerüstete Soldaten
Besatzung: 2
Erstflug: 10.02.1967 (E1) und 14.07.1967 (E3)

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Besonderheiten:

Die Do 31 ist bis heute das einzige Transportflugzeug mit Jet-Antrieb, das mit Senkrechtstart- und landefähigkeiten entwickelt wurde. Die mit Kipprotoren ausgestattete V-22 Osprey entspricht am ehesten dem Konzept der Do 31.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: Tobias Billig


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