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VJ-101

VJ-101 X1 auf dem Rollfeld

VJ-101 X1 auf dem RollfeldGrößere Abbildung anzeigen

Merkmale

Sechsstrahliger Hochdecker mit trapezförmigen Tragflächen und schwenkbaren Triebwerksgondel an den Tragflächenenden.

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VJ-101 X1 beim Start

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Nutzungszeitraum

1962-1964 (Vj-101C X1) 1964-1971 (Vj-101C X2)

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Informationen

Die Entwicklung dieses einsitzigen Senkrechtstarters geht auf einen Entwurf des Heinkel-Konstrukteurs Siegfried Günter zurück. Ende 1956 hatte das BMVg (Bundesministerium der Verteidigung) die technischen Anforderungen für einen Mach-2-Senkrechtstarter herausgegeben. Im Februar 1959 formierte sich der Entwicklungsring (EWR) Süd mit den Firmen Bölkow, Heinkel und Messerschmitt zur Entwicklung der VJ-101C. Die Forderung des BMVg sah den Einsatz der VJ-101C als Abfangjäger, Erdkampfflugzeug, taktischer Aufklärer und Heeresaufklärer vor. Sie sollte die gleichen Leistungen wie die F-104 erreichen und sie später ersetzen.

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Einheiten

EWR Süd bei der Erprobungsstelle 61 für Luftfahrtgerät der Bundeswehr / Manching

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Luftfahrzeuge

Die Prototypen trugen die Kennzeichen der Materialprüfstelle der Bundeswehr für Luftfahrzeuge (Vj-101C X1 - D-9517 und Vj-101C X2 - D-9518).

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Technische Daten

Technische Daten
Hersteller: EWR Süd
Triebwerke: 2 x Rolls Royce RB 145 und im Rumpf 4 x Rolls Royce RB 145 an den Tragflächen
2 x Rolls Royce RB 145R im Rumpf 4 x Rolls Royce RB 145R an den Tragflächen mit Nachbrenner
Leistung / Schub: 12,40 kN 15,80 kN
Länge: 15,70 m 15,70 m
Höhe: 4,13 m 4,13 m
Spannweite: 6,61 m 6,61 m
Leergewicht: 4120 kg 4420 kg
Max. Abfluggewicht: 6000 kg 7700 kg
Höchstgeschwindigkeit: 1240 km/h 1320 km/h
Besatzung: 1 1
Erstflug: 10.04.1963 22.10.1965

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Besonderheiten

Zwei Triebwerke waren senkrecht im Rumpf direkt hinter dem Cockpit eingebaut. Die anderen vier befanden sich paarweise in schwenkbaren Gondeln an den Tragflächenenden. Die Hubtriebwerke wurden nur für VTOL-Manöver (Vertical Takeoff and Landing) bei Start und Landung, sowie beim Langsamflug eingesetzt. Die Schwenkdüsen an den Tragflächen wurden dagegen für den Hochgeschwindigkeitsflug genutzt und dienten nur der Unterstützung bei Schwebe- und Langsamflug. Das Ein-Mann-Cockpit war mit einem Martin-Baker-Schleudersitz ausgestattet.

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Bilder


Fußzeile

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Stand vom: 25.11.13


https://www.geschichte.luftwaffe.de/portal/poc/geschlw?uri=ci%3Abw.lw_geschlw.waffe.projekt.vj101